Der Computer hat immer recht oder doch nicht?

Egal ob Programmfehler, Netzausfälle oder andere Störungen. Computerpannen haben immer einen üblen Nachgeschmack und manchmal kosten solche Fehler sogar richtig Geld.

Da ist die kleine Motte die 1945 in den Großcomputer der Harvard University flog und diesen lahmlegte, noch das kleinste Übel.

Wer wünscht sich nicht einmal den folgenden Kontostand zu haben: 924.844.208,32? Genau dieser wurde 1996 sogar 800 Personen angezeigt. Bei der First National Bank of Chicago kam es bei einem Update der Banksoftware zu einem Fehler. Die Kommunikation der alten und neuen Software funktionierte nicht und so gelangte das Geld irrtümlich auf die Konten der Kunden. Leider war der Geldsegen nicht von Dauer. Der Fehler wurde bemerkt und die Kunden durften das Geld dann leider auch nicht behalten.
Quelle: www.rp-online.de

Auch in Australien führte eine Computerpanne zu einem netten Taschengeld für Bankkunden. In Sydney, Melbourne und Brisbane konnten Kunden über fünf Stunden lang uneingeschränkt Geld abheben. Die Datenbanksoftware war bei 40 Geldautomaten gestört. Dabei wurden die Automaten in den Stand-by Modus versetzt und konnten nicht mehr erkennen, ob die Grenze des Tageslimits pro Kunde erreicht war oder ob das Konto überhaupt gedeckt war.
Quelle: www.channelpartner.de

Telefonieren ist heute etwas ganz selbstverständliches, ja sogar ein bisschen altmodisch geworden. Kommt es jedoch vor, dass die Vermittlung von Telefongesprächen nicht funktioniert, kann der Schaden in die Millionen gehen. So geschehen 1990 in den USA. Es konnten rund 70 Millionen von den insgesamt 138 Millionen Ferngesprächen an einem Tag nicht vermittelt werden. Dabei entstand ein Schaden von 75 Millionen Dollar allein bei der Telefongesellschaft AT&T. Die Folgeschäden für Unternehmen sind da noch gar nicht berücksichtigt. Schuld an dem Debakel war ein sogenannter „break-Fehler“ , bei dem ein Befehl den Rechner zum Absturz bringt und beim Neustart eine Botschaft ausschickt und so auch den benachbarten Rechner abstürzen lässt. Eine verhängnisvolle Kettenreaktion.
Quelle: www.t-online.de

Richtig brisant wird es jedoch, wenn Computerpannen zu Fehlern führen, die die Menschheit gefährden. Ein Autohersteller in Japan hatte damit 2011 zu kämpfen. Sie mussten knapp eine Million Autos weltweit zurückrufen, da unter anderem die elektrischen Fensterheber einen Brand auslösen konnten. Auch beim Abwürgen des Motors wiesen die Fahrzeuge ein komisches beinahe schon eigenständiges Verhalten auf. Sie rollten wie von Geisterhand selbstständig vor und zurück. Schuld war ein Programmierfehler im Motormanagement.
Quelle: www.channelpartner.de

Selbst der eigene Nachname kann einem manchmal in Zusammenhang mit Computern und Software zum Verhängnis werden. Jennifer Null aus den USA kann ein Lied davon singen. Da der Begriff „null“ beim Programmieren für die Markierung eines leeren Feldes steht, hat Jennifer immer Probleme beim Ausfüllen von Onlineformularen. Ihr Nachname wird von den Systemen nicht akzeptiert oder schlichtweg einfach nicht erkannt. Oft bleibt ihr daher nur der altbewährte Weg über das Telefon. Allerdings ist das noch nicht alles. Auch die Website der Steuerbehörde wollte ihren Namen nicht annehmen und als sie als Ersatzlehrerin tätig war, hat sie die Software nicht über ihre Einsätze informiert. Und das alles nur weil Jennifer den Nachnamen Null trägt.
Auch Stephen O hat ähnliche Probleme mit seinem Nachnamen. Der Südkoreaner kämpfte mit Banken, Kreditkartenunternehmen, Videotheken und beim Finanzieren seines Autos mit der Software.
Quelle: www.welt.de

Der Liebling aller Online-Shopper Amazon hat auch schon eine peinliche Softwarepanne zu verbuchen. 2014 wurden viele Artikel in Großbritannien zum Preis von einem Penny, das heißt umgerechnet 1,3 Cent, angeboten und auch verkauft. Schuld an dem Preisdesaster war eine Software, die Preise automatisch nach unten korrigiert, wenn sie feststellt, dass der Mitbewerber seine Preise senkt. Amazon konnte zwar den Großteil der Transaktionen wieder rückgängig machen, für einige Onlinehändler bedeutete es aber trotzdem einen großen Verlust.
Quelle: www.welt.de

Auch wenn diese Pannen Extremfälle darstellen, sind Sie gute Beispiele dafür, dass auch Computer nicht unfehlbar sind. Wir von EDV & PRINTING SOLUTIONS sind davon überzeugt, dass die Kombination von Computer und Mensch erst ein unschlagbares Team ergibt. Wir statten Sie nicht nur mit hochwertigen Computern, Druckern und Zubehör aus, sondern stellen Ihnen darüber hinaus noch ausgebildete Fachleute zur Verfügung damit Ihnen jegliche Pannen auch sicher erspart bleiben. Und selbst wenn Ihnen mal Ihr Computer oder Drucker einen Streich spielt, zögern Sie nicht uns anzurufen, denn wir haben bestimmt die richte SOLUTION für Ihr Problem 😉

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